Supervision ist nicht gleich Supervision. Es gibt unterschiedliche Formate, je nach Ziel und Kontext:
Einzelsupervision richtet sich an einzelne Personen, oft Führungskräfte, Lehrkräfte, Beraterinnen und Berater oder Mitarbeitende, die eine konkrete Situation klären möchten. Hier geht es häufig um Rollenfragen, Entscheidungsdruck, Konflikte oder den Umgang mit Belastung.
Teamsupervision ist für Teams, die ihre Zusammenarbeit verbessern, Konflikte bearbeiten oder ihre gemeinsame Arbeit reflektieren möchten. Dabei kann es um Kommunikation, Zuständigkeiten, Schnittstellen, Teamkultur oder schwierige Kunden-/Klientensituationen gehen.
Fallsupervision konzentriert sich auf konkrete Fälle aus der Praxis. Das ist besonders verbreitet in helfenden Berufen, kann aber auch im Unternehmenskontext sinnvoll sein, etwa bei komplexen Kundenfällen, Eskalationen oder wiederkehrenden Störungen.
Leitungssupervision (oder Supervision für Führungskräfte) fokussiert auf Führungsthemen: Rollenklärung, Teamdynamiken, Konfliktmanagement, Entscheidungsprozesse, Prioritäten und die Balance zwischen Anforderungen „von oben“ und Bedürfnissen „von unten“.
Manchmal wird Supervision auch als Gruppensupervision angeboten, wenn mehrere Personen aus ähnlichen Arbeitsfeldern gemeinsam reflektieren, ohne im selben Team zu sein.